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Der Bereich für die Technik, was soll man da noch groß sagen? ;-) 
M103 zickt....Stauscheibenpoti?
geschrieben von: grusler ()
Datum: 11. Januar 2018 21:15

moin,


mich als OM- und HFM-Treiber (ersterer läuft eh immer und beim andern gibts nen PC) plagt nun nachwievor ein M103...nicht meiner, von nem Bekannten. Hab das Ding also nur da, wenn er zicktDanke

Hab da erst Motor umgebaut (260E mit nem zerdepperten 3,0 drin, mit Steuergeräten vom 2,6...).
Mengenteiler und Rest von der Motorsteuerung nicht nach Nummer geprüft, soll aber gleich sein (?)

Hatte damals schon nen etwas zappeligen Leerlauf, hab das aber als "ist halt ne alte KE, und so langs den Besitzer nicht stört..." abgetan.
Ansonsten lief er ganz gut.


Vorgestern Abend springt der Karren nicht mehr an...ich reingesetzt, Spritpumpen laufen nicht, alles klar KPR nachgelötet, geht wieder. Dabei auch das letzte "falsche" Steuergerät (KE) vom ehemaligen 260er gegen eins vom 300er getauscht. (Teilenr. ...14 32 gegen 15 32, gleicher Motor-Nr-Bereich, sollte passen).

Gestern früh soll der Karren zwar angegangen sein, im Leerlauf rumgehoppelt sein, dazwischen mal ausgegangen, aber 5min kein Gas angenommen haben, sonst sofort aus. Bis er eben etwas Temperatur hatte.
Dacht ich, evtl. beim KPR-Ausbau ans ÜSR gekommen, fehlt die Kaltstartanreicherung. Wars aber nicht, auch gegen ein sicher gutes/fast neues ÜSR aus nem funktionierenden 300TE getauscht. Der Eimer war allerdings halbwegs warm, konnte also keinen Kaltstart ausprobieren.

Dann mal Tastverhältnis gemessen (das erste Mal in meinem Leben!), mit Zündung probiert, steht bei 70% (sollte richtig gepolt sein, oder?), im warmen Leerlauf irgendwo bei 50% herumgedümpelt. Hab wie gesagt noch nie damit zu tun gehabt.


Dann eben mal das Zerlegen angefangen, muss ja irgendwas sein. Lufikasten runter, alle Unterdruckschläuche kontrolliert, Mengenteiler runter (in einem Anschluss stand braune Brühe?), Gummiteil dadrunter kontrolliert, Drosselklappe gereinigt, Kaltstartventil (?, das hellblaue Spritventil) geprüft, schaltet sauber, Leerlaufsteller mit WD40 geflutet, gereinigt und geprüft, dreht sich leicht, 2-pol. Temperaturgeber hinten am Kopf hat von den Widerstandswerten 60° gehabt, im KI warens knapp unter 80, sollte ok sein, Microschalter Leerlauf schaltet hörbar.

Dann beim Bremsenreinigersprühen gemerkt, dass er bei der 6. Düse etwas! Falschluft zieht, also da zwischen dem schwarzen Teil an der Düse und dem weißen Kunststoffteil nen O-Ring gelegt, ist nun dicht. Da sollt ich trotzdem mal nen Satz Dichtungen reinwerfen. Erklärt ggf. den zappeligen Leerlauf, aber im eh heillos überfetteten Kaltlauf doch eher egal?

Nun also wieder rückgebaut (DÄM***** SCH**** DRE*** Alugewinde am Mengenteiler!!) Läuft wie zuvor. Ratlose Gesichter.

Dann mal an den Stauscheibenpoti gegangen.

Hat beim Messen mit dem Digialmultimeter etwas eigenartige Werte vor allem bei fast geschlossener Stauscheibe dringehabt. Nicht groß, aber vorhanden. So ca. 2,0 auf 1,7 auf 2,2 auf 1,8 auf 2,3 auf 2,1 auf 2,5 kOhm, alles auf den ersten paar MM Stauscheibenbewegung.

Weiß natürlich nicht, inwieweit da das träge Digitalmulti dran schuld ist. Aber war (für mich) auffällig.

Dann mal rausgebaut, das Teil. (10min zuvor wär das so schön gegangen...)

Hatte auf der kleinen Schleifbahn nen Bereich, in dem die schwarze Beschichtung durchgeschliffen war und man silberne Drähtchen/Bahnen erkennen. War aber alles noch glatt und an Ort und Stelle.

Ist das schon tot?

Sah aber nicht so wild aus, wie ich es auf anderen Bildern gesehen habe, mit ausgefranzten Bahnen und bis auf den Platinenträger durchgescheuerten Bahnen.

Also wieder rein, das Teil. Bei der Montage an den alten Abdrücken orientiert.

Lief dann fast noch bescheuerter als zuvor.

Bei minimaler Stauscheibenbewegung ist das Teil auf jeden Fall gleich besser gelaufen. Also nen Hauch an der har?m-Schraube gedreht (ER HAT JEHOVA GESAGT!!!!) und er lief zumindest okay.


Dazu kam das Phänomen, dass er nach dem Gasgeben bei 1200-2000upm hängen geblieben ist. Abstecken des Leerlaufstellers ließ in aber sofort wieder auf den altbekannten wackeligen Leerlauf zurückfallen.


Tastverhältnis hängt nun im Leerlauf bei 40%, wenn man die Stauscheibe bewegt oder absteckt springt es auf 10%. Mit Gas irgendwo bei 50%.


Heut früh soll er aber zwar hochtourig, aber fahrbar gelaufen sein.

Lambdasonde blieb bisher unangetastet, weil er hauptsächlich kalt nicht gelaufen ist.


Und nun?




Gruß
Max

ist ganz froh, sonst nix mit der KE zu tun zu haben...



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